Stadtpräventionsrat für Walsrode

Der größten Stadt im Landkreis stünde ein eigener Präventionsrat gut zu Gesicht

Walsrode. Gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD-Vogelpark-Region im Rat der Stadt Walsrode, Hans-Henning Meyer, besuchte der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke den neuen Leiter des Polizeikommissariats in Walsrode. Der Erste Polizeihauptkommissar, Rainer Kahr, berichtete über aktuelle Entwicklungen und den perspektivischen Ausbau mit Personal der Polizeidienststelle in Walsrode.

Wie in vielen Bereichen im ländlichen Raum ist es laut Kahr auch mit dem Personal bei der Polizei. Personell sei die Dienststelle gut ausgestattet und wird gerne von den „frisch ausgebildeten“ Polizistinnen und Polizisten zur Aus- und Weiterbildung genutzt und um Erfahrung zu sammeln. Mittelfristig sind allerdings diese Stellen immer wieder neu zu besetzen, da es viele der Beamtinnen und Beamten in größere Städte und Ballungszentren zieht. Hier gilt es Wege zu finden, den Menschen eine Perspektive zu bieten, sich in der Region langfristig niederzulassen.

Ferner konnte Kahr den beiden SPD Politikern berichten, dass das Projekt “Räderwerk” sehr gute Erfolge verzeichne. Das Netzwerk, bestehend aus Polizisten, Landkreismitarbeitern, Finanz- und Zollbeamten, hat sich zum Ziel gesetzt, die Rocker- und Clankriminalität zu bekämpfen. “Die unangekündigten Kontrollen zeigen Wirkung”, so die Polizisten. Außerdem sei laut Kahr die Zusammenarbeit der drei Dienststellen, Bad Fallingbostel, Schwarmstedt und Walsrode, die 24 Stunden im Einsatz sind, ein starkes Zeichen der Präsenz in der Region.

Zuspruch fand indes der Vorschlag der beiden Vertreter der SPD-Vogelpark-Region, zur Gründung eines Stadtpräventionsrates, an dem sich die örtliche Polizei gerne beratend zur Verfügung stellen wird. Sebastian Zinke und Hans-Henning Meyer sehen einen eigenen Stadtpräventionsrat als gute Möglichkeit zur Initiierung von Maßnahmen und Aktionen zur Aufklärung und fachkundiger Hilfestellung zur Prävention von Kriminalität, Suchtphänomen und Gewaltbereitschaft sowie zur Stärkung von Zivilcourage in der Bevölkerung. „Der größten Stadt im Landkreis würde ein eigener Präventionsrat gut zu Gesicht stehen", so Zinke. "Das Projekt RäderWerk hat gezeigt, welche Erfolge im Bereich Sicherheit erzielt werden können, wenn unterschiedliche Behörden und Institutionen an einem Strang ziehen“ ergänzt Meyer. Diese Erfolge wolle man nun auf andere Bereiche übertragen.

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