Barrierefreiheit in der Stadt Walsrode - Da geht noch was!

Barrierefreiheit ist maßgeblich für die Teilhabe von Menschen, nicht nur am sozialen Leben, sondern insbesondere bei der Verrichtung alltäglicher Notwendigkeiten. Zusammen mit allen Interessierten wollen wir entsprechende Stellen ausfindig machen und Verbesserungsvorschläge diskutieren.

Am vergangenen Samstag fand die Begehung der SPD der Vogelparkregion mit einigen Gästen in Walsrode statt. Fast 30 Interessierte konnte die stellvertretende Vorsitzende Christel Stelter begrüßen. Fußläufig verschaffte sich die Gruppe, die bei den Passanten durchaus Aufmerksamkeit erregte, im Innenstadtring einen Überblick der vorhandenen Bedingungen. Dabei waren auch Experten in eigener Sache wie eine Rollstuhlfahrerin, ein Sehbehinderter und ein Rollatornutzer.

Schon am Rathaus wurde darauf hingewiesen, dass die Rampe im Sommer durch die Bepflanzungen schlechter erkennbar ist.

Ein weiteres wichtiges Anliegen ist das Fehlen von öffentlichen und barrierefreien Toiletten an neuralgischen Stellen in der Innenstadt, z.B. auch am Wochenmarkt. Die Gastronomiebetriebe, die an der Aktion „Nette Toilette“ teilnehmen, haben (noch) nicht alle einen entsprechenden Hinweis ausgehängt.
Teilweise in den Gehweg hineinragende Treppenstufen, Stolperfallen durch gelockerte Pflastersteine und erhöhte Gullydeckel sowie fehlende Hinweisschilder auf größere Parkflächen sind nur einige Beispiele der Kritik.
Gelobt wurden die abgesenkten Bordsteine in der gesamten Innenstadt. In anderen Stadtbereichen, wie z.B. den überwiegend von älteren Menschen bewohnten Häusern am Bullerberg und Dürerring, gibt es da noch einigen Nachholbedarf.

In dem einstündigen Rundgang sind noch weitere Punkte angemerkt worden, die nun im Anschluss mit den zusätzlich eingegangenen schriftlichen Verbesserungsvorschlägen zusammengefasst und beraten werden.

Auf jeden Fall ist in Sachen Barrierefreiheit noch einiges zu verbessern und die SPD wird dem Thema besondere Aufmerksamkeit widmen, versprechen die Vorsitzenden Marcel Kirschner und Nico Aigner.

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