Keine Post in Benefeld – Das geht gar nicht!

Bereits seit einiger Zeit versucht man in Benefeld vergebens, seine Briefe oder Pakete an einem Schalter abzugeben. Mittlerweile führt dieser Umstand zu starkem Frust bei den Einheimischen vor Ort – muss man jetzt bis nach Bomlitz, um Briefmarken zu kaufen oder Pakete abzuholen? Aus diesem Grund hielt es die Betreiberin der Bomlitzer Postagentur, Ingrid Glück, für eine sinnvolle Idee, die leerstehenden Räume neben einem Benefelder Verbrauchermarkt anzumieten und den Betrieb der Postagentur wie gewohnt fortzuführen. Doch daraus wurde nichts. Laut Ingrid Glück lagen die Vorstellungen des Eigentümers und der Mieterin nicht nur weit auseinander, sondern die geforderten Vertragskonditionen würden laut Glück keinen wirtschaftlichen Spielraum ermöglichen. Selbst die Post und Lotto stellten sich hinter die Entscheidung der potentiellen Betreiberin, von einem Engagement abzusehen. 

Keine Postfiliale in Benefeld zu haben sehen auch Vera Kremer und Lars Przybylski als inakzeptablen Zustand. Für viele der Bürgerinnen und Bürger sei laut Kremer und Przybylski der Weg nach Bomlitz schlicht zu weit oder zu umständlich. „Insbesondere die älteren Menschen haben oftmals keine Möglichkeit, den für sie mühsamen Umweg nach Bomlitz auf sich zu nehmen. Bisher hatten alle die Möglichkeit, ihre Postangelegenheiten und den Einkauf auf kurzem Weg zu verbinden.“ sieht Vera Kremer die Situation als unangemessen. 

„Wir von der SPD in Bomlitz haben insbesondere bei Gewerbeansiedlungen vieles für die Investoren möglich gemacht, schließlich kam das immer auch den Menschen vor Ort zu Gute. Warum jetzt aber eine Postfiliale zum Luxusgut in einer Ortschaft wie Benefeld werden soll, erschließt sich mir nicht. Es muss doch vorrangig um Lebensqualität gehen - und davon sollen alle profitieren. Die Großen dürfen doch nicht immer nur nehmen wollen.“ äußert Lars Przybylski seinen Unmut über die Schilderungen zu den Vertragskonditionen.

Klar sei aber für Kremer und Przybylski, dass eine gut erreichbare Postfiliale nach Benefeld gehört. „Wir werden uns gemeinsam mit unserem Landtagsabgeordneten Sebastian Zinke an den Betreiber wenden und hoffen, alle Gesprächspartner noch einmal an den Tisch zu bekommen. Für Benefeld brauchen wir hier unbedingt eine Lösung!“ zeigen sich Vera Kremer und Lars Przybylski diskussionsbereit.

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